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Bild einer Dromedar-Karawane in der Sahara

Van Life Länderguides

🇲🇦 Marokko

Unsere Route

Reisestatistik

  • 🗓️ 6. Feb. 2026 – 7. März 2026
  • 🕒 Zeitraum: 28 T 17 Std. 40 Min.
  • 🚐 Gefahrene Strecke: 3.039 km
  • 💨 Durchschnitt: 63,2 km/h
  • 🗻 Maximale Höhe: 2.232 m
  • 📍 Übernachtungsorte: 14

Unsere Blogbeiträge über Marokko

Bild das Gibraltar zeigt
🇲🇦 Marokko🚐 Van life🌅 On the road
MA26.1 Auf Wiedersehen Europa – hallo Marokko

Unser Plan, dem kalten europäischen Winter zu entkommen, führte uns dieses Jahr nach Marokko. Von Deutschland aus bedeutete das eine längere Fahrt durch Belgien, Frankreich und Spanien. Unterwegs haben wir alte Freunde besucht, wodurch die Reise etwas länger dauerte als wenn wir durchgefahren wären. Am Montag, den 2. Februar, kamen wir in La Línea de la Concepción an, kauften unsere Tickets bei „Carlos” (anscheinend Tradition, wie man uns sagte) und fuhren weiter zu unserem Campingplatz direkt neben Gibraltar. Die Gelegenheit nutzten wir natürlich und besuchten den Felsen für ein paar Stunden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir keine Ahnung, was uns noch bevorstand…

22. Februar 2026Episode #56Stefan
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Blick auf Ben Aït Haddou
🇲🇦 Marokko🚐 Van life🌅 On the road
MA26.2 Tazentout & Aït Ben Haddou

An Tag 2 unserer Marokko-Reise fuhren wir bis nach Tazentout im Süden. Da wir das schlechte Wetter wirklich satt hatten, stand für uns außer Frage, dass wir so schnell wie möglich in die Sonne und Wärme wollten. Bis zu unserem inoffiziellen ersten Ziel Zagora war es an einem Tag etwas zu weit, also schauten wir auf die Karte, überlegten, welche Distanz realistisch wäre, und suchten uns dann den besten Campingplatz heraus, den wir auf Park4Night finden konnten. So landeten wir in Tazentout auf dem Camping L´Escale de Ouarzazate.

26. Februar 2026Episode #57Stefan
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Bild das Zagora von oben mit vielen Palmen zeigt
🇲🇦 Marokko🚐 Van life🌅 On the road
MA26.3 Zagora

Zagora, wir haben es endlich geschafft! Und Spoiler-Alarm: Es hat alle Versprechen gehalten und alle unsere Wünsche erfüllt. Als wir ankamen, erkannten wir einige Dinge aus YouTube-Videos anderer Vanlife-Reisender wieder – ein wirklich komisches Gefühl! Die Hauptstraße war, wie zu erwarten, sehr belebt: Läden, Cafés, Restaurants, Schulen, Straßenhändler – und natürlich Werkstatt an Werkstatt mit langen Schlangen von Campervans, Overlantern und Wohnmobilen, die auf ihre Reparaturen warteten.

1. März 2026Episode #58Stefan
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Bild mit Tisch und Stuhl im Sand der Sahara bei Sonnenuntergang
🇲🇦 Marokko🚐 Van life🌅 On the road
MA26.4 M’hamid El Ghizlane

Lange bevor wir einen Van hatten, haben wir ein paar „Van-Life”-Leute auf YouTube verfolgt. Die meisten sind inzwischen nicht mehr in unserer Abonnentenliste, aber ein bestimmter Kanal hat es irgendwie geschafft, unser Interesse lange zu halten. Dieser Kanal hat uns auf die ursprüngliche Idee gebracht, Marokko zu besuchen. In den Videos haben wir gesehen, dass alle möglichen Wohnmobile nach Marokko fahren – das hat uns gezeigt: man braucht keinen riesigen Expeditions-Truck mit überdimensionalen Reifen, um an interessante Orte zu kommen.

31. März 2026Episode #59Stefan
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Bild einer Dromedar Karawane in der Sahara
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.5 Erg Chegaga

Wie ich in unserem letzten Blog schon angedeutet habe, haben wir einen Ausflug in die "echte" Sahara gemacht – zum Erg Chegaga. Nein, das ist nicht der Name einer weiteren Star-Wars-Figur, sondern bedeutet einfach "Düne Chegaga" (eigentlich heißt Erg "Sandmeer", aber ich hoffe, ihr verzeiht mir, wenn ich es einfach Düne nenne).

1. April 2026Episode #60stefan
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Image of Wilma in the desert
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.6 Bou Rbia

Nach unserem Ausflug in die Wüste beschlossen wir, dass es Zeit war, unseren leibgewonnenen Campingplatz in M'hamid hinter uns zu lassen. Wir sagten unseren neuen Freunden „Bis bald!" fuhren los. Unser nächstes Ziel sollte ein Ort namens Foum Zguid sein.

10. April 2026Episode #61stefan
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Sicht auf Tghit Canyon
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.7 Tissint / Tghit Canyon

Nach einem ausgeschlafenen, gemütlichen Tag – die Jungen nennen das „Chillen" – in Bou Rbia sind wir weiter nach Westen gefahren. Auf Park4Night hatten wir ein paar tolle Stellplätze in der Nähe von Tissint entdeckt. Zuerst mussten wir aber noch Wasser nachfüllen und haben dafür einen Brunnen neben einer Moschee genutzt. Schön, dass man dort einfach kostenlos Wasser holen darf!

12. April 2026Episode #62stefan
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Bild mit Palmenhain
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.8 Tata

Tata stand auf vielen Empfehlungslisten – und hat uns nicht (ganz) enttäuscht. Es ist ein nettes, beschauliches Dörfchen, durch das ein Fluss fließt … wenn denn Wasser da ist. Was gerade nicht wirklich der Fall war.

14. April 2026Episode #63stefan
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Bild eines Minaretts
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.9 Icht

Icht ist ein weiteres kleines Dorf im Süden Marokkos, bekannt für seine alte Stadt, die teilweise unterirdisch angelegt ist, sowie für Felszeichnungen, die angeblich sehr weit zurückreichen.

15. April 2026Episode #64stefan
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Das Window of Life in Morocco
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.10 R107

So ziemlich alle, die wir getroffen haben, schwärmten von dieser einen fantastischen Strecke, die wir unbedingt fahren müssten. Wirklich alle! Welche Straße das ist? Die R107 – eigentlich ein Gebirgspass und nicht besonders lang. Und trotzdem sollten wir unbedingt einen ganzen Tag dafür einplanen. Natürlich waren wir neugierig und haben unsere Pläne entsprechend angepasst.

19. April 2026Episode #65stefan
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Bild eines Minarets in Tafraout
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.11 Tafraout

Tafraout wurde uns zuerst von Heidi und Peter empfohlen. Für sie war es selbstverständlich, dass man dort einfach einen Stopp einlegen muss. Wir haben zum allerersten Mal in genau diesem Moment davon gehört – was im Nachhinein ziemlich witzig ist, denn wenn man erst mal in Tafraout ist, versteht man sofort, dass es eines der beliebtesten Reiseziele in ganz Marokko ist.

3. Mai 2026Episode #66stefan
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Ain Akdim: La Source Bleu
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.12 Tiznit & Ouijjane

Marokko kann als Erstbesucher manchmal ganz schön knifflig sein. Nicht, weil das Reisen schwierig wäre oder einem ständig Steine in den Weg gelegt werden – ganz im Gegenteil. Das Problem ist eher, dass die Möglichkeiten scheinbar endlos sind und man sich kaum entscheiden kann, wo es als Nächstes hingehen soll. Tafraout zu verlassen war genau so eine Entscheidung. Am Ende haben wir einfach eine Münze geworfen und sind weiter Richtung Westen nach Tiznit gefahren.

10. Mai 2026Episode #67stefan
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Wilma auf dem Abschlepper
🇲🇦 Marokko🌅 On the road🚐 Van life
MA26.13 Applause & Desaster

Diesen Beitrag zu schreiben war nicht einfach, da er einige Erinnerungen zurückruft. Aber wir wollen mal nicht vorgreifen. Andererseits: Es hat gerade mal 45 Minuten gedauert, bis aus „yaaaay“ ein ziemlich großes „noooooooo“ wurde. Wie ihr euch vielleicht aus dem letzten Beitrag erinnert, verließen wir gerade den wunderschönen Campingplatz, auf dem wir nach ein paar Regentagen gemütlich unter Palmen standen und endlich wieder Sonne genießen konnten.

13. Mai 2026Episode #68stefan
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Was du über Marokko wissen musst

🧭 Basics & Highlights

Sicherheit

Wir haben uns sehr sicher gefühlt – gefühlt sicherer als in vielen Teilen Europas.

Highlights

Der Süden. Die Wüste. Vor allem: mit offenem Kopf reisen.

Sprache

Arabisch > Französisch > Englisch > Hände und Füße > ab und zu Deutsch.

Etikette & Respekt

Man befindet sich in einem muslimischen Land – bitte die lokalen Gepflogenheiten respektieren. Frauen sollten je nach Ort ihre Kleiderwahl im Hinterkopf behalten; enge Radlershorts und Crop Top sind kein Verbot, aber nicht besonders respektvoll. Außerdem: Bitte keine lokalen Guides oder Gastgeber über deren Kultur und Weltbild belehren. Wir haben erlebt, wie Touristen einem Tour Guide erklärten, dass Polygamie falsch sei und Frauen Freiheit verdienen. Das Urteil besser zu Hause lassen und stattdessen mit echter Neugier begegnen.

🚗 Unterwegs

Straßenqualität & Fahrbedingungen

Rund 90 % der Straßen sind sehr guter Asphalt – oft in besserem Zustand als in Deutschland. Abseits davon gibt es Schlaglöcher, Sandwege und richtige Pisten in kleineren Orten und Dörfern. Schlaglöcher sind meist gut gekennzeichnet.

Mautstraßen

Es gibt Mautstraßen. An den Mautstationen ist Kartenzahlung meist möglich, aber Bargeld sollte man dabei haben. Einmal von Nord nach Süd kostete ca. 35 €.

Grenzübergänge & Einreise

Bei uns lief alles problemlos. Auf der spanischen Seite gibt es die üblichen Kontrollen mit einem kurzen Blick ins Auto. In Tanger Med scannt ein riesiger mobiler Röntgen-Truck das Fahrzeug, danach kommen Spürhunde und je nach Befund eine mehr oder weniger gründliche Durchsuchung. Alles freundlich und professionell. Etwas Zeit einplanen. Man erhält eine temporäre Fahrzeug-Einfuhrbescheinigung auf den Halter. Es gibt Gerüchte, dass nur der Halter das Fahrzeug fahren darf – konnten wir aber nicht bestätigen. Wichtig: Eine Versicherung ist Pflicht – die Grüne Karte (die nicht mehr grün ist) mitbringen.

Polizei & Kontrollen

Polizeikontrollen gibt es in fast jedem Ort. Wir wurden nur einmal angehalten – der Beamte wollte uns lediglich willkommen heißen. Die Einstellung war immer korrekt und freundlich. Vereinzelt haben andere Reisende von Korruptionsversuchen berichtet – uns ist das nicht passiert.

🏕️ Übernachten

Wildcampen

Besonders im Süden ist Wildcampen sehr einfach und fast überall möglich. Richtung Norden und Küste wird es etwas schwieriger, ist aber immer noch gut machbar.

Bezahlte Campingplätze

Es gibt unglaublich viele, wunderschön und liebevoll gestaltete Campingplätze. Die Preise sind sehr günstig – von 15 MAD bis 150 MAD (ca. 1,50 € – 15 €) ist alles dabei.

Wohnmobil-Infrastruktur

Insgesamt sehr einfach. Frischwasser gibt es kostenlos in fast jedem Ort – Moscheen haben oft öffentliche Brunnen. Grauwasser und Müll lassen sich ebenfalls problemlos entsorgen.

Campingkosten

15 bis 150 MAD pro Nacht (ca. 1,50 € – 15 €).

💶 Budget & Alltag

Lebensmittel & Essen gehen

Obst und Gemüse vom örtlichen Markt sind spottbillig und werden nach Gesamtgewicht verkauft (alles in eine Schüssel – kein Einzelpreis pro Sorte). Wir sind mit rund 5 € pro Woche ausgekommen. Im Supermarkt ist es deutlich teurer. Importierte und Spezialprodukte (z. B. Hafermilch) können teuer sein – die günstigste Option kostet ca. 30 MAD (3 €). Ein Abendessen mit Vorspeise, Hauptgericht und zwei Getränken kam auf rund 360 MAD (~36 €).

Kraftstoffpreise

Diesel kostete bei unserer Reise ca. 10,50 MAD pro Liter (unter 1 €/l). LPG gibt es nicht als solches – stattdessen werden Gasflaschen getauscht.

Mobile Internetqualität

Die Abdeckung ist generell gut, oft 4G. IAM (Maroc Telecom) soll besonders in ländlichen Gebieten die bessere Abdeckung haben. Inwi-Nutzer berichten angeblich von starker Drosselung abends – das konnten wir aber nicht bestätigen.

SIM-Karte & Datentarife

Das System ist gut zu navigieren, wenn man es einmal verstanden hat. Wer wirklich unlimitierte Daten möchte, ist bei inwi am besten aufgehoben – SIM-Karte in einer Boutique kaufen und dort einen unlimitierten Monatsplan dazubuchen (nicht überall verfügbar). Am Hafen Tanger Med gab es inwi unlimited für 500 MAD (~50 €). Als wir dort waren, hatte Maroc Telecom (IAM) eine 14-Tage-Unlimited-Aktion für 300 MAD. Weitere Optionen sind eSIMs oder eine lokale SIM plus Aufladung per Rubbelkarten.

Wäsche

Waschsalons, Waschservices und Waschmaschinen auf Campingplätzen sind weit verbreitet. Die Abrechnung erfolgt meist pro Kilogramm – wir haben für einmal alles zusammen weniger als 10 € bezahlt.

☀️ Klima & Tipps

Beste Reisezeit

Sommer meiden – ab Mai können die Temperaturen 40 °C überschreiten, im Süden sollen es teils über 50 °C sein. Wir fanden Februar, März und April ideal.

Wetterextreme

Sandstürme sind im Süden relativ normal. In den letzten Jahren gab es im Norden heftige Überflutungen.

Nützliche Apps & Tools

Park4Night für Übernachtungsplätze, Windy für Wind und Wetter.

Geheimtipp

Camp Bivouac Hassi Smara bei M'hamid – ein außergewöhnlicher Platz tief in der Wüste.