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Bild von schneebedeckten Bergen in der Allgäuer Region in Deutschland

Internet

Hintergrund

Es gibt wahrscheinlich unzählige Videos und Artikel im Internet über den Zugang zum Internet während des Reisens mit einem Wohnmobil/Campervan/Motorhome. Wir haben einige dieser Videos und Artikel gesehen und sind zu dem Schluss gekommen, dass es keine "beste" Lösung gibt. Die meisten enden mit der "Empfehlung", sowohl eine Zellantenne als auch einen Router sowie Starlink zu haben, wenn man wirklich eine Abdeckung und Konnektivität irgendwo haben will*.


Anfangs dachten wir, das sei übertrieben und entschieden uns dafür, nur Starlink zu verwenden. Es hat ziemlich gut funktioniert und wir haben generell wenig Beschwerden. Jedoch hat Starlink nach nur einem Monat ihre Preise erhöht (auf 72€/Monat zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels) und wir haben einen sehr wichtigen Faktor übersehen:


Starlink benötigt einen unverbaubaren Blick, insbesondere für unseren Anwendungsfall, bei dem viele Videokonferenzen stattfinden. Man kann sich mit Verunstaltungen für Uploads, Streaming und Surfen durchschlagen. Aber wenn man viele Videokonferenzen durchführt, dann wird jede Verunstaltung einen sehr unglücklichen Zustand verursachen.


Da wir nicht immer mitten auf einem Feld stehen wollen, um eine freie Sicht zu haben, sondern auch mal in einem Waldgebiet bleiben möchten, haben wir uns entschieden, unsere Internetverbindung aufzurüsten und einen 5G-Router sowie eine 5G-Antenne hinzuzufügen.

Unsere Einrichtung

  • Starlink V4/3. Generation (also die „große Schüssel“ ohne Selbstanpassung und mit den normalen RJ45-Anschlüssen).
  • Teltonika RUTC50 5G-Router
  • 12-V-zu-48-V/56-V-Wechselrichter von LinkGear
  • YAOSHENG 200W passiver POE-Injektor
  • 2 einfache Netzschalter
  • Ein externer RJ45-Anschluss (professionell installiert für kostenlos)
  • Starlink-Schwenkhalterung
  • 5G-Antenne

Schaltpläne


Die Batterie versorgt den Router und den Wechselrichter mit 12 V, der die Spannung dann auf 48 V erhöht (Starlink braucht diese Spannung). Der POE-Injektor versorgt die Ethernet-Verbindung zur Starlink-Antenne mit Strom. Diese Antennengeneration nutzt einen normalen RJ45-Anschluss. Der LAN-Port des POE-Injektors schickt das Internetsignal über Ethernet zum WAN-Port des 5G-Routers. Da das Modem in die Antenne eingebaut ist, muss man fast nichts einrichten, damit das Ganze funktioniert.


Der 5G-Router ist mit einer 5G-Antenne verbunden, die auf dem Dach unseres Wohnmobils montiert ist. Er kann bis zu 2 SIM-Karten halten und man kann nahtlos zwischen Starlink und Mobilfunkinternet wechseln.


Die beiden Netzschalter steuern Starlink und den Router unabhängig voneinander. Wenn wir Starlink nutzen, brauchen wir beide, aber wenn wir auf Mobilfunk betreiben, können wir Starlink ausschalten und viel Strom sparen.

Starlink-Statistiken

Durchschnittliche Einrichtungszeit: 5 Minuten (einschließlich Starten von Starlink und Ausrichten – was wahrscheinlich nicht mal nötig ist).


Durchschnittlicher Stromverbrauch bei Nutzung mit 2 Laptops: 33 Watt.

Starlink Stromverbrauch mit 2 Laptops verbunden

Statistiken zum Teltonika RUTC50 5G-Router

Der Router zieht etwa 4,5W (0,38A @ 12V) wenn er ruht und mit einem maximalen Stromverbrauch von 13,5W (1,12A @ 12V).

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