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Fotos

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Altstadt Nizza
8. Juli 2026Stefan

FR26.20 Nizza

Nizza – wahrscheinlich eine der bekanntesten Städte Frankreichs und vermutlich eine der wenigen, die einem in den Sinn kommen, wenn man an die Côte d’Azur denkt. Normalerweise machen wir einen Bogen um Großstädte, aber diese hier hat uns neugierig gemacht. Wir buchten einen Campingplatz für 4 Nächte etwas außerhalb der Stadt, rund 45 Minuten vom Stadtzentrum entfernt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zumindest war das die angegebene Fahrzeit. In Wirklichkeit waren es eher 60 Minuten, gespickt mit Verspätungen und Staus. Wie auch immer, wir schafften es zur Promenade und begannen, die Stadt auf uns wirken zu lassen.

Cascades du Saut du Loup
5. Juli 2026Stefan

FR26.19 Cascades du Saut du Loup

Wie bereits im letzten Beitrag angekündigt, wartete auf dem Weg nach Nizza noch ein weiteres Highlight auf uns: die Cascades du Saut du Loup. Ein märchenhafter Wasserfall, versteckt in einer schmalen Schlucht.

Blick auf die Ortsmitte
28. Juni 2026Stefan

FR26.18 Bargemon

Leider gehen auch die schönsten Dinge irgendwann zu Ende und so hieß es auch für uns Abschied nehmen vom wunderschönen Lac de Sainte-Croix. Die gute Nachricht war allerdings: In der Provence gab es noch jede Menge zu entdecken und wir beschlossen, endlich herauszufinden, was es mit dem ganzen Trubel um Nizza eigentlich auf sich hat. Da Nizza eine größere Stadt ist, bedeutete das allerdings auch, dass wir wieder einen Campingplatz buchen mussten. Unsere Recherche zeigte schnell, dass die meisten Plätze etwas außerhalb liegen, sodass tägliches Pendeln unvermeidbar war. Also beschlossen wir, Nizza an einem Wochenende zu besuchen und die Tage davor lieber noch einmal auf dem Land zu verbringen oder ein weiteres kleines, hübsches Dorf zu erkunden. Dieses Dorf hieß Bargemon.

Lavendel Felder
26. Juni 2026Stefan

FR26.17 Valensole

Woran denkt wohl jeder sofort, wenn man Südfrankreich oder genauer gesagt die Provence erwähnt? Richtig! “Kräuter der Provence”, die Kräutermischung aus dem Supermarkt. Nein, natürlich (hoffentlich?) nicht! An die Lavendelfelder. Endlose Lavendelfelder und überall dieser herrliche Duft. Und das können wir direkt bestätigen: Der Duft ist wirklich überall. Und einfach wunderbar.

Blick auf Lac Sainte-Croix
24. Juni 2026Stefan

FR26.16 Lac de Sainte-Croix & Gorges du Verdon

Wie bereits erwähnt, hatten wir unseren Aufenthalt am Lac de Sainte-Croix auf zwei verschiedene Standorte aufgeteilt. Nachdem wir einige wunderbar ruhige Nächte verbracht und Moustiers-Sainte-Marie erkundet hatten, wechselten wir auf den “richtigen” Campingplatz. Damit meinen wir einen größeren und etwas kommerzielleren Campingplatz. In diesem Fall bedeutete das allerdings keineswegs, dass er weniger schön war. Ganz im Gegenteil. Die Betreiber hatten sich bei der Gestaltung und Dekoration wirklich Mühe gegeben. Ein besonderes Highlight waren die Duschen. Sie sahen aus wie ein ganz normales Sanitärgebäude, hatten aber kein Dach.

Blick auf die Berge und die Kirche bei Moustiers-Sainte-Marie
21. Juni 2026Stefan

FR26.15 Moustiers-Sainte-Marie

Wenn ihr euch jemals in der Provence wiederfindet und keine Ahnung habt, was ihr besuchen solltet (was irgendwie seltsam wäre, denn hier ist wirklich alles malerisch), dann würden wir sagen: Moustiers-Sainte-Marie ist DAS Dorf, das man unbedingt gesehen haben muss. Es gilt sogar als eines der schönsten Dörfer Frankreichs, wenn nicht sogar als das schönste. Das ist nicht erfunden – es gehört offiziell zu den Les Plus Beaux Villages de France! Und das völlig zu Recht.

Blick auf Lac de Sainte-Croix
20. Juni 2026Stefan

FR26.14 Sainte-Croix-du-Verdon

Nach ein paar Tagen in Aix-en-Provence hatten wir das Bedürfnis, wieder aufs Land zu flüchten. Auf unserer Liste standen noch jede Menge Orte und wir waren uns schnell einig, dass wir Lust auf Berge, einen See und ein paar schöne Wanderungen hatten. Die Antwort? Der Lac de Sainte-Croix und die Umgebung.

Berühmter Brunnen in Aix-en-Provence
18. Juni 2026Stefan

FR26.13 Aix-en-Provence

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht neben dem alten Aquädukt machten wir uns schließlich auf den Weg nach Aix-en-Provence. Da es sich diesmal um eine größere Stadt handelte, blieb uns praktisch nichts anderes übrig, als wieder einen richtigen Campingplatz anzusteuern. Natürlich entschieden wir uns für einen mit Pool und guter Anbindung an die Innenstadt. Inzwischen hatten wir uns ziemlich daran gewöhnt, durch kleine Dörfer mit nur wenigen Touristen zu schlendern. Entsprechend fühlte es sich etwas seltsam an, wieder in einer richtigen Stadt anzukommen.

Blick auf die Altstadt von Cucuron
16. Juni 2026Stefan

FR26.12 Cucuron & Meyrargues

Nachdem wir Lourmarin hinter uns gelassen hatten und weiter grob in Richtung Aix-en-Provence unterwegs waren, entdeckten wir Cucuron auf der Karte. Der Ort hatte sowohl eine hübsch aussehende Altstadt als auch einen schattigen Platz, von dem aus wir arbeiten konnten. Wir packten früh am Morgen zusammen und machten uns auf den Weg nach Cucuron. Dort angekommen stellten wir erfreut fest, dass die Kommentare auf Park4Night nicht zu viel versprochen hatten: jede Menge schattige Parkplätze in perfekter Laufdistanz zum Dorf.

Foto einer Kirche in Lourmarin
14. Juni 2026Stefan

FR26.11 Lourmarin

Nach dem ganzen Trubel rund um die Gypsie-Prozession in Saintes-Maries-de-la-Mer waren wir bereit für ein weiteres ruhiges und entspanntes Dorf. Außerdem wollten wir langsam in Richtung Aix-en-Provence weiterziehen. Also nutzten wir unsere extrem ausgeklügelte und bislang äußerst erfolgreiche Methode zur Wahl des nächsten Reiseziels und stießen auf Lourmarin.

Blick auf den Strand in der Camargue
11. Juni 2026Stefan

FR26.10 Camargue

Die Camargue ist ein großer Nationalpark im Süden Frankreichs und vor allem für ihre Feuchtgebiete bekannt. Entsprechend gibt es dort jede Menge Salzgewinnung und jede Menge Mücken. Außerdem ist die Camargue für ihre Wildpferde und Flamingos berühmt 🦩 Wir hatten einen großartigen Plan. Wir fuhren zu einem schönen Bauernhof, der offizielle Touren mit einem Traktor und Anhängern anbietet. Unser Plan war allerdings ein anderer: Fahrräder ausladen, eine schöne Runde drehen, das Flamingo-Reservat besuchen und anschließend noch das angeblich wunderschöne Saintes-Maries-de-la-Mer anschauen.

Blick auf Pont du Gard
9. Juni 2026Stefan

FR26.9 Pont du Gard

Eines Abends saßen wir bei einem wirklich leckeren lokalen Pale Ale und einer eau du pompe (ja, ich versuche tatsächlich Leitungswasser als etwas besonders Edles zu verkaufen 🍸🚰) und fragten die Kellnerin, was man in der Gegend auf keinen Fall verpassen sollte. Begeistert begann sie ihre persönliche Liste herunterzurattern: Schnell fiel uns auf, dass Punkt […]

Sicht über das Dorf
7. Juni 2026Stefan

FR26.8 Villeneuve-lès-Avignon

Wie ich bereits im letzten Beitrag angedeutet habe, war Avignon zwar schön, hat uns aber nicht gerade vom Hocker gehauen. Ganz anders sah das beim Nachbarort Villeneuve-lès-Avignon aus. Genau wie Avignon war auch dieser Ort nur etwa zehn Minuten mit dem Fahrrad von unserem perfekten kleinen Zuhause auf Zeit entfernt. Anfangs hatten wir noch kurz darüber nachgedacht, ob es sich überhaupt gelohnt hatte, die Fahrräder mitzunehmen. Inzwischen war allerdings völlig klar: Das war eine hervorragende Entscheidung.

Sicht auf Avignon von der Brücke
6. Juni 2026Stefan

FR26.7 Avignon

Avignon wurde uns von vielen Menschen empfohlen. Andererseits springt einem die Stadt auch sofort ins Auge, sobald man irgendeine Karten-App öffnet. Sie gehört einfach zu den offensichtlichen Zielen, wenn man durch Südfrankreich reist. Die Herausforderung als Camper oder Vanlifer ist dabei wie so oft: Wo übernachtet man? Da wir mehrfach von Einbrüchen gehört hatten, entschieden wir uns diesmal bewusst für offizielle Campingplätze statt für freies Stehen. Der Campingplatz, den wir ursprünglich ausgesucht hatten, war allerdings wegen einer privaten Veranstaltung geschlossen, sodass wir für die erste Nacht spontan umplanen mussten.

Blick auf L'Isle-sur-la-Sorgue
4. Juni 2026stefan

FR26.6 L'Isle-sur-la-Sorgue

Wieder einmal nutzten wir Park4Night, um unser nächstes Zuhause auf Zeit zu finden – und diesmal haben wir wirklich einen Volltreffer gelandet. Kathrin entdeckte das Weingut Domaine La Camarette, das kostenlose Übernachtungen unter wunderschönen Bäumen anbietet, umgeben von Weinbergen und Olivenhainen.

Foto der Schule in Seguret
30. Mai 2026stefan

FR26.5 Séguret & Sablet

Die Nacht verbrachten wir an einem kleinen Mehrzweckzentrum mit großem Parkplatz mitten im Nirgendwo, etwa 15 Minuten von Vaison-la-Romaine entfernt. Als wir ankamen, stand dort bereits ein anderer Camper, weshalb wir darauf achteten, uns so hinzustellen, dass wir niemanden stören würden. Die Nacht war herrlich ruhig und der Platz erwies sich außerdem als perfekter Ausgangspunkt für Spaziergänge und Fahrradtouren.

Blick über Vaison-la-Romaine
29. Mai 2026stefan

FR26.4 Vaison-la-Romaine

Nach Cuiseaux ging es für uns direkt weiter nach Orange. Auf Google Maps sah der Ort absolut traumhaft aus – mit seinem antiken Theater und den vielen kleinen Gassen. Vor Ort machte sich die Enttäuschung allerdings ziemlich schnell breit. Das Theater war fast vollständig von Gerüsten verdeckt, der Park auf dem Hügel wegen Bauarbeiten geschlossen und die kleinen Gassen waren ehrlich gesagt eher langweilig im Vergleich zu dem, was wir bis dahin gesehen hatten.

Cuiseaux Krankenhaus
27. Mai 2026stefan

FR26.3 Cuiseaux

Noch so ein wunderschöner Ort, den wir komplett ungeplant entdeckt haben. Wieder einmal haben wir einfach irgendetwas auf Park4Night ausgesucht. Cuiseaux hatte einen kostenlosen und überraschend modernen Stellplatz mit kompletter Ver- und Entsorgung — sogar inklusive kostenlosem Strom. (Nicht, dass wir Landstrom wirklich brauchen oder nutzen würden, aber trotzdem ist es beeindruckend, dass manche Dörfer so etwas kostenlos anbieten.) Also parkten wir Wilma und machten einen Spaziergang durch den Ort.

Fougerolles-Saint-Valbert
23. Mai 2026stefan

FR26.2 Fougerolles-Saint-Valbert

Getreu unseres Vorsatzes, diesmal langsamer zu reisen, fuhren wir von Liverdun aus gar nicht besonders weit und entschieden den nächsten Stopp hauptsächlich danach, was auf Park4Night für eine Nacht ganz nett aussah. Wieder wurden wir von einem unerwartet schönen kleinen Dorf überrascht. Trotzdem blieben wir nur eine Nacht und machten einfach ein paar Spaziergänge durch den Ort.

Garten in Liverdun
22. Mai 2026stefan

FR26.1 Liverdun

Nach unserer unfreiwilligen zweimonatigen Pause vom Vanlife sind wir endlich wieder unterwegs. Wilma hat ein neues Getriebe bekommen und nichts hält uns mehr vom Reisen ab 🚐💨 Unser ursprünglicher Plan mit Marokko, Portugal und Spanien ist damit zwar endgültig Geschichte, aber da wir Anfang Juli einen festen Termin in Deutschland haben, beschlossen wir stattdessen, uns auf Frankreich zu konzentrieren.

Sicht auf Málaga Strand
14. Mai 2026stefan

ES26.1 Málaga

Nachdem Wilma abgeholt worden war, machten wir uns auf den Weg nach Málaga. Von dort gab es einen Direktflug zum nächstgelegenen Flughafen zuhause und ehrlich gesagt fühlte es sich auch einfach nach einer guten Gelegenheit an, nach den letzten stressigen Tagen erstmal etwas runterzukommen. Wir buchten uns in ein einfaches, aber vollkommen ausreichendes Hotel ein, praktischerweise in der Nähe des Flughafens und der öffentlichen Verkehrsmittel, sowie der Stranpromenade.

Wilma auf dem Abschlepper
13. Mai 2026stefan

MA26.13 Applause & Desaster

Diesen Beitrag zu schreiben war nicht einfach, da er einige Erinnerungen zurückruft. Aber wir wollen mal nicht vorgreifen. Andererseits: Es hat gerade mal 45 Minuten gedauert, bis aus „yaaaay“ ein ziemlich großes „noooooooo“ wurde. Wie ihr euch vielleicht aus dem letzten Beitrag erinnert, verließen wir gerade den wunderschönen Campingplatz, auf dem wir nach ein paar Regentagen gemütlich unter Palmen standen und endlich wieder Sonne genießen konnten.

Ain Akdim: La Source Bleu
10. Mai 2026stefan

MA26.12 Tiznit & Ouijjane

Marokko kann als Erstbesucher manchmal ganz schön knifflig sein. Nicht, weil das Reisen schwierig wäre oder einem ständig Steine in den Weg gelegt werden – ganz im Gegenteil. Das Problem ist eher, dass die Möglichkeiten scheinbar endlos sind und man sich kaum entscheiden kann, wo es als Nächstes hingehen soll. Tafraout zu verlassen war genau so eine Entscheidung. Am Ende haben wir einfach eine Münze geworfen und sind weiter Richtung Westen nach Tiznit gefahren.

Bild eines Minarets in Tafraout
3. Mai 2026stefan

MA26.11 Tafraout

Tafraout wurde uns zuerst von Heidi und Peter empfohlen. Für sie war es selbstverständlich, dass man dort einfach einen Stopp einlegen muss. Wir haben zum allerersten Mal in genau diesem Moment davon gehört – was im Nachhinein ziemlich witzig ist, denn wenn man erst mal in Tafraout ist, versteht man sofort, dass es eines der beliebtesten Reiseziele in ganz Marokko ist.

Das Window of Life in Morocco
19. April 2026stefan

MA26.10 R107

So ziemlich alle, die wir getroffen haben, schwärmten von dieser einen fantastischen Strecke, die wir unbedingt fahren müssten. Wirklich alle! Welche Straße das ist? Die R107 – eigentlich ein Gebirgspass und nicht besonders lang. Und trotzdem sollten wir unbedingt einen ganzen Tag dafür einplanen. Natürlich waren wir neugierig und haben unsere Pläne entsprechend angepasst.

Bild eines Minaretts
15. April 2026stefan

MA26.9 Icht

Icht ist ein weiteres kleines Dorf im Süden Marokkos, bekannt für seine alte Stadt, die teilweise unterirdisch angelegt ist, sowie für Felszeichnungen, die angeblich sehr weit zurückreichen.

Bild mit Palmenhain
14. April 2026stefan

MA26.8 Tata

Tata stand auf vielen Empfehlungslisten – und hat uns nicht (ganz) enttäuscht. Es ist ein nettes, beschauliches Dörfchen, durch das ein Fluss fließt … wenn denn Wasser da ist. Was gerade nicht wirklich der Fall war.

Sicht auf Tghit Canyon
12. April 2026stefan

MA26.7 Tissint / Tghit Canyon

Nach einem ausgeschlafenen, gemütlichen Tag – die Jungen nennen das „Chillen" – in Bou Rbia sind wir weiter nach Westen gefahren. Auf Park4Night hatten wir ein paar tolle Stellplätze in der Nähe von Tissint entdeckt. Zuerst mussten wir aber noch Wasser nachfüllen und haben dafür einen Brunnen neben einer Moschee genutzt. Schön, dass man dort einfach kostenlos Wasser holen darf!

Image of Wilma in the desert
10. April 2026stefan

MA26.6 Bou Rbia

Nach unserem Ausflug in die Wüste beschlossen wir, dass es Zeit war, unseren leibgewonnenen Campingplatz in M'hamid hinter uns zu lassen. Wir sagten unseren neuen Freunden „Bis bald!" fuhren los. Unser nächstes Ziel sollte ein Ort namens Foum Zguid sein.

Bild einer Dromedar Karawane in der Sahara
1. April 2026stefan

MA26.5 Erg Chegaga

Wie ich in unserem letzten Blog schon angedeutet habe, haben wir einen Ausflug in die "echte" Sahara gemacht – zum Erg Chegaga. Nein, das ist nicht der Name einer weiteren Star-Wars-Figur, sondern bedeutet einfach "Düne Chegaga" (eigentlich heißt Erg "Sandmeer", aber ich hoffe, ihr verzeiht mir, wenn ich es einfach Düne nenne).

Bild mit Tisch und Stuhl im Sand der Sahara bei Sonnenuntergang
31. März 2026Stefan

MA26.4 M’hamid El Ghizlane

Lange bevor wir einen Van hatten, haben wir ein paar „Van-Life”-Leute auf YouTube verfolgt. Die meisten sind inzwischen nicht mehr in unserer Abonnentenliste, aber ein bestimmter Kanal hat es irgendwie geschafft, unser Interesse lange zu halten. Dieser Kanal hat uns auf die ursprüngliche Idee gebracht, Marokko zu besuchen. In den Videos haben wir gesehen, dass alle möglichen Wohnmobile nach Marokko fahren – das hat uns gezeigt: man braucht keinen riesigen Expeditions-Truck mit überdimensionalen Reifen, um an interessante Orte zu kommen.

Bild das Zagora von oben mit vielen Palmen zeigt
1. März 2026Stefan

MA26.3 Zagora

Zagora, wir haben es endlich geschafft! Und Spoiler-Alarm: Es hat alle Versprechen gehalten und alle unsere Wünsche erfüllt. Als wir ankamen, erkannten wir einige Dinge aus YouTube-Videos anderer Vanlife-Reisender wieder – ein wirklich komisches Gefühl! Die Hauptstraße war, wie zu erwarten, sehr belebt: Läden, Cafés, Restaurants, Schulen, Straßenhändler – und natürlich Werkstatt an Werkstatt mit langen Schlangen von Campervans, Overlantern und Wohnmobilen, die auf ihre Reparaturen warteten.

Blick auf Ben Aït Haddou
26. Februar 2026Stefan

MA26.2 Tazentout & Aït Ben Haddou

An Tag 2 unserer Marokko-Reise fuhren wir bis nach Tazentout im Süden. Da wir das schlechte Wetter wirklich satt hatten, stand für uns außer Frage, dass wir so schnell wie möglich in die Sonne und Wärme wollten. Bis zu unserem inoffiziellen ersten Ziel Zagora war es an einem Tag etwas zu weit, also schauten wir auf die Karte, überlegten, welche Distanz realistisch wäre, und suchten uns dann den besten Campingplatz heraus, den wir auf Park4Night finden konnten. So landeten wir in Tazentout auf dem Camping L´Escale de Ouarzazate.

Bild das Gibraltar zeigt
22. Februar 2026Stefan

MA26.1 Auf Wiedersehen Europa – hallo Marokko

Unser Plan, dem kalten europäischen Winter zu entkommen, führte uns dieses Jahr nach Marokko. Von Deutschland aus bedeutete das eine längere Fahrt durch Belgien, Frankreich und Spanien. Unterwegs haben wir alte Freunde besucht, wodurch die Reise etwas länger dauerte als wenn wir durchgefahren wären. Am Montag, den 2. Februar, kamen wir in La Línea de la Concepción an, kauften unsere Tickets bei „Carlos” (anscheinend Tradition, wie man uns sagte) und fuhren weiter zu unserem Campingplatz direkt neben Gibraltar. Die Gelegenheit nutzten wir natürlich und besuchten den Felsen für ein paar Stunden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir keine Ahnung, was uns noch bevorstand…

Ribe
9. Dezember 2025Stefan

DK25.3 Ribe – Weihnachtszauber in Dänemarks ältester Stadt

Ribe war der letzte Stopp unserer Reise – und was für ein Finale. Diese Stadt ist absolut wunderschön. Ribe gilt als die älteste Stadt Dänemarks, und man spürt diese Geschichte in jeder Gasse, an jeder Fassade. Kleine Kopfsteinpflasterstraßen, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, und eine Atmosphäre, die so gemütlich ist, dass man am liebsten bleiben würde.

Weihnachten Blokhus
7. Dezember 2025Stefan

DK25.2 Blokhus – Wenn Weihnachten leuchtet

In Blokhus haben wir ein Weihnachts-Lichter-Event besucht, und es war genau die richtige Dosis Festtagszauber, die wir nach den langen Tagen im Camper gebraucht haben.

Strand
5. Dezember 2025Stefan

DK25.1 Tversted – Strand vor der Haustür

Willkommen in Dänemark. Tversted war unser erster richtiger Stopp an der dänischen Nordseeküste, und was für einer. Wir standen mitten in der Natur, umgeben von Dünen und Gras, und hatten direkten Zugang zum Strand. Morgens aufwachen, die Schiebetür des Campers öffnen und direkt aufs Meer schauen – viel besser geht es nicht.

Gothenburg
2. Dezember 2025Stefan

SE25.2 Göteborg – Glühwein auf dem Rollfeld

Göteborg hat uns mit offenen Armen und einem schönen Weihnachtsmarkt empfangen. Die Stadt war festlich geschmückt, überall Lichter, Düfte von Zimtschnecken und Glögg (der schwedische Glühwein), und diese besondere Stimmung, die nur die Vorweihnachtszeit mit sich bringt. Der Weihnachtsmarkt war gemütlich und authentisch – schwedische Handwerkskunst, lokale Spezialitäten und viel Kerzenlicht.

Kungshamn
30. November 2025Stefan

SE25.1 Kungshamn – Die vergessene Insel

In Kungshamn haben wir etwas entdeckt, das uns völlig unerwartet in den Bann gezogen hat: eine kleine Insel, auf der früher Steine abgebaut wurden. Der Abbau ist längst Geschichte, aber was er hinterlassen hat, ist atemberaubend.

Fredrikstad
24. November 2025Stefan

NO25.32 Fredrikstad – Popcorn-Pause

Fredrikstad war ein weiterer Zwischenstopp – aber diesmal mit einem besonderen Extra: Kino. Ja, richtig gelesen. Manchmal braucht man auf einer langen Reise einen Abend, der nichts mit Natur, Wandern oder Entdecken zu tun hat. Einen Abend mit Popcorn, Cola und einer großen Leinwand.

Ship
19. November 2025Stefan

NO25.31 Tønsberg – Kurzer Halt, weiter geht’s

Tønsberg war ein Zwischenstopp auf dem Weg weiter gen Süden. Nicht mehr, nicht weniger. Die Stadt gilt als eine der ältesten in Norwegen und hat sicher ihre Reize, aber wir waren in diesem Moment der Reise im Weiterfahr-Modus.

Christmas village
18. November 2025Stefan

NO25.30 Jevnaker – Glas und Glut

In Jevnaker haben wir eine Glasbläserei besucht, und es war eine dieser Erfahrungen, bei denen man hinterher denkt: Warum mache ich das nicht öfter?

Schiff
16. November 2025Stefan

NO25.29 Sundvollen – Vom Zuschauer zum Wikinger

Wir hatten es versprochen, und wir haben es gehalten: Wir sind nach Sundvollen zurückgekehrt. Aber diesmal nicht nur zum Zuschauen – diesmal durften wir mitmachen.

Innenstadt
12. November 2025Stefan

NO25.28 Oslo – Hauptstadt, halt

Oslo. Was soll man sagen? Es ist die Hauptstadt Norwegens, es ist groß, es ist modern, es hat… alles, was eine Hauptstadt eben so hat. Museen, Restaurants, Straßelärm, Ampeln. Nach Wochen in der norwegischen Natur fühlte sich Oslo wie ein Kulturschock an. Plötzlich wieder Großstadt, Menschenmassen und Stau.

Bilder des Schiffes
9. November 2025Stefan

NO25.27 Sundvollen – Wikinger im 21. Jahrhundert

Zufallsfunde sind die besten Funde. Und dieser hier war ein absoluter Volltreffer.

Blick auf die alte Passstraße
7. November 2025Stefan

NO25.26 Borgund – Stabkirche und Passstraße

Borgund bietet gleich zwei Highlights auf einen Schlag, und beide sind auf ihre eigene Art beeindruckend.

Blick auf den Wasserfall
6. November 2025Stefan

NO25.25 Tvindefossen – Wasser mit Wucht

Der Tvinnefossen ist einer dieser Wasserfälle, bei denen man zuerst das Rauschen hört, bevor man ihn sieht. Und dann steht man davor und begreift die schiere Kraft, mit der sich das Wasser hier in die Tiefe stürzt. Mehrere Kaskaden, weißes schäumendes Wasser, Gischt, die einem bis ins Gesicht sprüht – selbst von der Straße aus.

Blick auf Bergen
4. November 2025Stefan

NO25.24 Bergen – Die schöne Regenstadt

Bergen ist wunderschön. Punkt. Es gibt Städte, da muss man lange suchen, um das Besondere zu finden – in Bergen stolpert man praktisch darüber.

Blick auf See
2. November 2025Stefan

NO25.23 Djupvatnet – Stille, die man hören kann

Dieser Ort hat uns sprachlos gemacht. Und ich meine das wörtlich.

Blick auf Geiranger
1. November 2025Stefan

NO25.22 Geiranger – Fjord ja, Ort naja

Der Geirangerfjord ist so schön, wie alle sagen. Wahrscheinlich sogar noch schöner. Tiefblaues Wasser, steile Felswände, die hunderte Meter in die Höhe ragen, und Wasserfälle, die wie weiße Fäden an den Klippen herunterfließen. Nicht umsonst gehört er zum UNESCO-Welterbe. Die Fahrt zum Fjord allein ist schon spektakulär, und wenn man dann oben steht und runterblickt, verschlägt es einem den Atem.

Blick über Alesund
29. Oktober 2025Stefan

NO25.21 Ålesund – Jugendstil am Fjord

Ålesund ist ein netter kleiner Ort, der eine ganz besondere Geschichte hat. Anfang des 20. Jahrhunderts hat ein verheerender Stadtbrand fast die gesamte Innenstadt zerstört. Statt einfach wieder aufzubauen, was vorher da war, entschied man sich für den damals modernen Jugendstil. Das Ergebnis ist heute noch sichtbar: wunderschöne, teils verspielte Fassaden mit Türmchen, Ornamenten und geschwungenen Linien, die man so in Norwegen wirklich nicht erwarten würde.

Wilma beim Trollstigen
28. Oktober 2025Stefan

NO25.20 Trollstigen – Die Straße, die nie endet

Der Trollstigen. Allein der Name klingt wie ein Abenteuer, und genau das ist er auch. Diese Straße gehört zu den bekanntesten und spektakulärsten der Welt – elf Haarnadelkurven, eingebettet in eine dramatische Berglandschaft, mit Wasserfällen, die direkt neben der Fahrbahn in die Tiefe stürzen.

Blick über die Landschaft
27. Oktober 2025Stefan

NO25.19 Trollkyrkja – Die Kirche der Trolle

Was für ein Erlebnis. Die Trollkyrkja war einer der absoluten Höhepunkte der gesamten Reise, und das will bei so vielen tollen Orten schon etwas heißen.

Blick auf einen Leuchtturm
26. Oktober 2025Stefan

NO25.18 Bud – Küstenpause mit Charme

Bud war eigentlich nur ein Zeitvertreib. Wir mussten bis zum nächsten Tag warten, und dieser kleine Küstenort lag praktisch auf dem Weg. Kein großer Plan, keine großen Erwartungen. Aber manchmal entpuppen sich genau solche ungeplanten Stopps als kleine Perlen.

Bild der Kirche
25. Oktober 2025Stefan

NO25.17 Stavkirke Kvernes – Holz, das Geschichte atmet

Die Stabkirche von Kvernes ist ein echtes Schmuckstück und einer dieser Orte, an denen man die Geschichte förmlich riechen kann – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Geruch von jahrhundertealtem Holz ist das Erste, was einen empfängt, und er lässt einen nicht mehr los.

Blick auf Kristiansund
24. Oktober 2025Stefan

NO25.16 Kristiansund – Ehrlich gesagt – naja

Nicht jeder Stopp auf einer Reise ist ein Volltreffer, und bei Kristiansund müssen wir ehrlich sein: Es hat uns nicht besonders gepackt. Die Stadt liegt zwar malerisch auf mehreren Inseln, und die Brücken dazwischen sind ganz nett, aber irgendwie hat der Funke nicht übergesprungen.

Bild eines Sees
21. Oktober 2025Stefan

NO25.15 Vågland – Kurze Nacht, langer Frieden

Manchmal braucht man einfach einen ruhigen Übernachtungsort zwischen zwei Highlights. Vågland war genau das. Kein spektakulärer Ausblick, kein Touristenziel, kein Instagram-Hotspot. Einfach nur ein ruhiger Fleck Erde, an dem man den Motor abstellen und zur Ruhe kommen kann.

Bild von Trondheim
19. Oktober 2025Stefan

NO25.14 Trondheim – Altstadt, Bars und Ratzeputz

Trondheim ist eine Stadt, in die man sich schnell verliebt. Schon beim ersten Spaziergang durch die Altstadt merkt man: Hier stimmt alles. Die bunten Lagerhäuser am Nidelva, die kleinen Gassen, die historischen Gebäude – Trondheim hat einen Charme, der einen sofort einfängt. Die Stadt fühlt sich gleichzeitig lebendig und gemütlich an, groß genug für Abwechslung, klein genug für Wärme.

Bild eines spiegelnden Sees
17. Oktober 2025Stefan

NO25.13 Frøyningen – Spiegelbilder im Wald

Manchmal findet man Orte, die so friedlich sind, dass man fast Angst hat, die Stille zu stören. Frøyningen war genau so ein Ort. Wir haben einen Platz mitten im Wald gefunden, direkt am See gelegen, und extrem ruhig. Kein anderer Mensch, kein Verkehr, nur Natur in ihrer reinsten Form.

Bild einer Marsähnlichen Landschaft
15. Oktober 2025Stefan

NO25.12-Flostrand – Mars in Norwegen

Flostrand hat uns gleich dreifach überrascht, und jede Überraschung war besser als die letzte.

Blick auf den Gletscher-See
14. Oktober 2025Stefan

NO25.11 Svartisen – Eis, Fels und Staunen

Svartisen – einer der größten Gletscher Norwegens und ein Ort, der einem zeigt, wie klein man eigentlich ist. Der Gletscher schiebt sich zwischen massiven Bergen hindurch, sein Eis schimmert in allen Blautönen, und die Luft ist kalt und klar, selbst im Sommer.

Blick auf Saltstraumen
13. Oktober 2025Stefan

NO25.10 Saltstraumen – Wenn das Meer sich dreht

Saltstraumen ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt – und das sind keine leeren Worte. Hier drücken sich etwa 400 Millionen Kubikmeter Wasser durch eine nur 150 Meter breite Meerenge, und zwar alle sechs Stunden. Das Ergebnis: riesige Strudel, eine unglaubliche Strömung und ein Naturschauspiel, das man gesehen haben muss.

Rotes Boot am Strand von Vestersand
7. Oktober 2025Stefan

NO26.9 Vestersand – Stille Nacht am See

Vestersand – ein Name, den man auf keiner Touristenkarte findet, und genau deshalb war es perfekt. Ein winziger Ort irgendwo in Norwegen, ein See, unser Camper, und sonst absolut nichts. Keine anderen Reisenden, keine Geräusche, nur das leise Plätschern des Wassers am Ufer. Wir haben hier übernachtet und den Abend einfach nur mit dem Blick aufs Wasser verbracht. Die Sonne ging spät unter, wie es in Norwegen eben so ist, und hat den See in warmes Licht getaucht.

Image of Vik/Haukland beach in golden sunlight
3. Oktober 2025Stefan

NO26.8 Nordlichter am Strand von Vik und Haukland

Einer unserer letzten Stopps auf den Lofoten war Vik und Haukland Beach – zwei Strände direkt nebeneinander. Angeblich unter den schönsten der Lofoten, und sie halten was sie versprechen: weißer Sand in einer Bucht umgeben von Bergen, perfekt gelegen für traumhafte Sonnenuntergänge.

Bild vom Vikten Strand beim Sonnenuntergang mit vielen Fotografen
2. Oktober 2025Kathrin

NO26.7 Fantastische Strände und schlaflose Nächte

Nach unserem Besuch in Reine und dem winzigen Ort Å am Ende der Straße ging unsere Reise weiter nach Vikten – ein kleines, ruhiges Dorf mit einer Glasbläserei und einem traumhaften Strand. Das Licht dort war einfach zauberhaft. Weich, golden und ständig im Wandel verwandelte es die Landschaft in ein lebendiges Gemälde. Kein Wunder also, dass sich dort gleich eine ganze Gruppe Fotografen versammelt hatte, um genau diese Stimmung einzufangen.

Blick auf Reine vom Gipfel des Reinebringen
30. September 2025Kathrin

NO25.6 Reine: Wenn der Himmel grün wird

Wenn du dich schon mal gefragt hast, ob Orte von Postkarten wirklich existieren, dann lass mich dir Reine vorstellen. Eingebettet zwischen dramatischen Granitgipfeln, übersät mit leuchtend roten Fischerhütten und umgeben von unglaublich türkisfarbenem Wasser, ist Reine einer dieser Orte, die dich mitten im Satz innehalten und einfach nur staunen lassen. Es wird oft als eines der schönsten Dörfer der Welt bezeichnet – und ehrlich gesagt, können wir das gut nachvollziehen.

Blick auf den Hafen von Henningsvær
26. September 2025Kathrin

NO25.5 Ein Traum wird wahr: Endlich auf den Lofoten

Die Lofoten zu besuchen, war schon lange einer meiner Reiseträume. So einer, den man im Hinterkopf behält und hofft, dass irgendwann alles perfekt passt und man ihn verwirklichen kann. Und dann war es plötzlich soweit.

View of Cliffs at Matind, Norwegen
21. September 2025Kathrin

NO25.4 Vesterålen: Wilde Schönheit jenseits der Lofoten

Wir haben die Vesterålen-Inseln besucht, eine ruhige Inselgruppe nördlich der Lofoten. Mit der Fähre sind wir in Andenes angekommen, der nördlichsten Stadt der Inselgruppe. Die Stadt ist vor allem für Walbeobachtungen bekannt, da in den tiefen Gewässern vor der Küste das ganze Jahr über Pottwale leben.

Blick auf Tromso
19. September 2025Kathrin

NO25.3 Tromsø – Das Tor zur Arktis

Wir haben ein paar unglaubliche Tage in Tromsø verbracht, das oft als „Tor zur Arktis” bezeichnet wird. Es ist die größte Stadt in Nordnorwegen, und im 19. Jahrhundert gab ihr ein französischer Besucher den Spitznamen „Paris des Nordens”. Nachdem wir einige Zeit hier verbracht haben, verstehen wir warum – die Stadt ist lebhaft, stilvoll und voller Überraschungen, selbst so weit oberhalb des Polarkreises. Unsere erste Station war die Eiskirche (Ishavskatedralen), eine der markantesten und modernsten Kirchen Norwegens. Mit ihrer auffälligen dreieckigen Form, die von arktischen Eisbergen inspiriert ist, ist sie nicht zu übersehen.

Blick von oben auf die Somarøy-Inseln
15. September 2025Kathrin

NO25.2 Sommarøy: Die Insel, wo die Zeit stehen bleibt

Nachdem wir ein paar Tage in Tromsø verbracht hatten, fuhren wir nach Sommarøy, einem winzigen Fischerdorf, was auf Norwegisch wörtlich „Sommerinsel” heißt. Dieses kleine Fischerdorf liegt etwa eine Stunde westlich von Tromsø und hat rund 350 Einwohner und mehr Möwen als Menschen. Es hat einige der schönsten Strände in Nordnorwegen. Er war von kristallklarem Wasser und weißem Sand umgeben. Es war wunderschön anzusehen, und das Wetter lockte uns zum Schwimmen – aber die Wassertemperatur ist nicht gerade „angenehm“ 🥶.

Blick auf den Berg Segla auf Senja
14. September 2025Kathrin

NO25.1 Senja, oh Senja

Nachdem wir fünf Tage lang quer durch Schweden gefahren waren, kamen wir endlich in Senja an, Norwegens größter Insel, die oft liebevoll „Klein-Norwegen“ genannt wird. Und ich muss sagen – es war Liebe auf den ersten Blick. Wir hatten schon so viel Gutes über die Insel gehört, aber nichts hätte uns darauf vorbereiten können, wie atemberaubend sie wirklich ist. Bevor wir die Brücke nach Senja überquerten, machten wir einen letzten Zwischenstopp in Finnsnes, der letzten richtigen Stadt vor der Insel.

Kirche auf Insel
25. Juli 2025Kathrin

AT25.2 Von tiefen Seen bis hin zu Oldtimer-Vans

Nachdem wir eine Stadt nach der anderen erkundet hatten, sehnten wir uns wieder nach der Natur und wollten endlich unser SUP-Board ausprobieren. Unser erster Stopp war Gmunden, eine malerische Stadt am Ufer des Traunsees. Am Sonntag verbrachten wir den ganzen Tag auf dem Wasser und paddelten mit den Bergen im Hintergrund. Wusstest du, dass der Traunsee mit über 190 Metern der tiefste See Österreichs ist? Am Abend kauften wir uns eine Pizza, setzten uns ans Seeufer und schauten zu, wie die Sonne über dem Wasser unterging – es sind die einfachen Momente, die wirklich die besten sind.

Bild von einem Auto auf dem Wiener Prater-Kettenkarussell
22. Juli 2025Kathrin

AT25.1 Ein Wochenende in Wien

Wir kamen an einem Freitagabend in Wien an und checkten auf einem gut besuchten Campingplatz ein. Zum Glück fanden wir einen ruhigen Platz in der hinteren Ecke. Das Wetter spielte an diesem Wochenende mit, es war blau und sonnig, und wir freuten uns riesig darauf, Wien zu erkunden. Und was soll ich sagen: Wien ist einfach überwältigend, im besten Sinne. Ein Spaziergang durch die Stadt fühlt sich an, als würde man ein riesiges Freilichtmuseum betreten. An jeder Ecke gibt's ein neues architektonisches Meisterwerk oder eine historische Geschichte zu entdecken, die in Stein gemeißelt ist. Kein Wunder, dass Wien immer wieder zu den lebenswertesten Städten der Welt zählt.

Blick auf die Burg von Bratislava bei Sonnenuntergang
20. Juli 2025Kathrin

SK25.2 Burgen und UFOs – Ein Abend in Bratislava

Einen guten Platz für Wilma in der Nähe von Bratislava zu finden, war echt schwieriger als gedacht. Nachdem wir eine Weile rumgefahren waren und langsam die Geduld verloren, haben wir uns schließlich entschieden, an der slowakisch-österreichischen Grenze nach einem Platz zu suchen. So sind wir in einem winzigen Dorf namens Deutsch Jahrndorf gelandet – einem Ort, an dem sich Füchse und Kaninchen buchstäblich gegenseitig „Gute Nacht“ sagen. Die lokalen Highlights? Anscheinend war ein Brand irgendwo in der Gegend das Stadtgespräch. Und die Öffnungszeiten der Geschäfte waren ... sagen wir mal „kreativ”. Der lokale Bioladen sah vielversprechend aus, aber auf dem Schild stand: Freitags, 14:00–18:00 Uhr. Nächsten Freitag geschlossen. So viel zu unserem Einkaufsbummel. Etwas enttäuscht erinnerten wir uns daran, dass wir sowieso nicht wegen Dorfabenteuern hier waren, sondern wegen Bratislava.

Blick auf eine Bergkette im Tatra-Nationalpark
16. Juli 2025Kathrin

SK25.1 Schweißtreibende Gipfel & scheue Bären – unsere Tour durch die Slowakei

Nachdem wir ein paar entspannte Tage im B&B von Martha und Michał in der Nähe von Krakau verbracht hatten, schlugen unsere netten Gastgeber vor, die Tatra in der Slowakei zu besuchen. „Wenn ihr Berge und Wandern mögt, solltet ihr die Tatra in der Slowakei besuchen.“ Berge? Wandern? Eine Gelegenheit, uns nach dem Genuss von viel zu vielen Pierogi die Beine zu vertreten? Auf jeden Fall! Also machten wir uns auf den Weg und fanden uns bald an einem wunderschönen Ort im Herzen der Tatra wieder, umgeben von hoch aufragenden Gipfeln und einem kleinen, kristallklaren Fluss.

Blick auf eine unterirdische Kapelle im Salzbergwerk Wieliczka
13. Juli 2025Kathrin

PL25.4 Unter Tage – Unser Tag im Salzbergwerk Wieliczka

Da wir schon in der Nähe von Krakau waren, konnten wir nicht widerstehen, eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Polens zu besuchen: das Salzbergwerk Wieliczka. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man durch einen Ort schlendern kann, der seit dem 13. Jahrhundert in Betrieb ist, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und genug unterirdische Tunnel hat, um einem Maulwurf schwindelig zu machen. Wir nahmen an einer Führung mit Marek teil, einem Mann mit trockenem und schwarzem Humor, der die Geschichtsstunde wie im Flug vergehen ließ. Marek zeigte uns nicht nur das Bergwerk, er erweckte es zum Leben, indem er faszinierende Fakten mit Witzen vermischte.

Blick auf die Krakauer Burg
12. Juli 2025Kathrin

PL25.3 Krakau: Burgen und ländlicher Charme

Nachdem wir in Warschau Halt gemacht hatten, fuhren wir weiter nach Süden zu einer der beliebtesten Städte Polens: Krakau. Während viele Besucher direkt in die Altstadt strömen, haben wir uns für einen etwas anderen Ansatz entschieden, und das hat sich gelohnt. Etwas außerhalb der Stadt fanden wir einen traumhaften Campingplatz auf dem Grundstück einer herzlichen Familie, die in ihrem historischen Herrenhaus ein B&B betreibt. Wilma bekam einen schattigen Platz unter den Bäumen, und wir wurden von unseren Gastgebern Martha und Michał mit offenen Armen empfangen.

Blick auf die berühmte Statue in Warschau
11. Juli 2025Kathrin

PL25.2 Das doppelte Leben Warschaus – zwischen Geschichte und Hochhäusern

Nachdem wir wegen der Regenvorhersage für Masuren unsere Pläne geändert hatten, landeten wir in der polnischen Hauptstadt. Wir haben die bunte Altstadt mit ihrem historischen Charme erkundet. Als wir über die belebten Plätze und durch die Straßen schlenderten, konnten wir die Geschichte förmlich spüren.

Blick auf Danzig von oben
8. Juli 2025Kathrin

PL25.1 Danzig – Ein super Start für unser Abenteuer in Polen

Unser Roadtrip durch Polen hat super angefangen: mit der schönen Stadt Danzig. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde. Wir haben den perfekten Platz für Wilma gefunden, direkt am Hafen und nur einen Katzensprung vom historischen Stadtzentrum entfernt. Es war nicht ganz einfach, einen einigermaßen ebenen Platz zu finden, aber wir hatten Glück, weil ein deutsches Camper-Paar gerade abgereist ist.

Blick auf den Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin
6. Juli 2025Kathrin

DE25.1 Heiß, heißer Berlin – Vanlife in einer winzigen Sauna mit großen Wiedersehen

Nach 13 Stunden auf der Straße kamen wir endlich in Berlin an, total fertig und hungrig, und träumten nur davon, Wilma irgendwo in Ruhe zu parken und uns auszuruhen. Aber die Realität sah anders aus: Unser gebuchter „Campingplatz” war im Grunde ein schicker Parkplatz an einer belebten Kreuzung, direkt neben einer Tankstelle. Nicht gerade die friedliche grüne Oase, die wir uns vorgestellt hatten. Außerdem war er nicht gerade billig. Aber egal, das Positive daran war, dass die Badezimmer blitzsauber waren und der Besitzer echt freundlich war. Manchmal muss man einfach nehmen, was man kriegen kann.

Der typische Blick auf den Fluss Dinant mit Häusern
1. Juli 2025Kathrin

BE25.3 Familienwoche in Belgien – Spiele spielen

Diese Woche ging's nur darum, Zeit mit der Familie zu verbringen. Wir haben meine Mutter, Tanten, Onkel, Cousins und mein Patenkind getroffen. Erste Station: Westende. Wir haben endlos Boule gespielt, uns beim Minigolf blamiert 🏌️‍♀️ 🤪 und jede Gelegenheit genutzt, um in gemütlichen Cafés Kuchen, Kaffee und Gespräche zu genießen, während wir die Sonne genossen haben.

Blick auf eine Scheune
23. Juni 2025Kathrin

BE25.2 Von Spa bis Schlager – noch 'ne Woche voller belgischer Glückseligkeit

Was für eine Woche! Das Wetter war einfach perfekt, und wir haben es voll ausgekostet. Von unserem idyllischen Campingplatz in der Nähe von Oudenburg aus haben wir die wunderschönen „Polder“ zu Fuß erkundet.

Blick auf ein Flussufer in Brügge
15. Juni 2025Kathrin

BE25.1 Weniger Zeug, mehr Pommes! Unsere ersten sieben Tage in Belgien

Wir haben gemerkt, dass wir viel zu viel Zeug hatten. Viel mehr, als wir brauchten – oder überhaupt benutzten! Also haben wir viel verkauft und gespendet und nur das gepackt, was wirklich wichtig war (ok, ok ... wir sind jetzt auch stolze Mieter eines Selbstlagerraums ...). Schließlich haben wir unsere Wohnung aufgegeben und sind in Wilma, unseren zuverlässigen Van, gezogen. Wir waren müde von den letzten Monaten, aber voller Vorfreude und machten uns auf den Weg nach Belgien. Das Land der Schokolade, des Bieres und natürlich der Pommes frites. Wir haben sie in sieben Tagen dreimal gegessen – ohne uns dafür zu schämen!