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Sicht über das Dorf
🇫🇷 Frankreich🌄 On the road🚐 Van life

FR26.8 Villeneuve-lès-Avignon

7. Juni 2026Von Stefan
Zurück zu allen GeschichtenLesezeit ~2 Minuten

Wie ich bereits im letzten Beitrag angedeutet habe, war Avignon zwar schön, hat uns aber nicht gerade vom Hocker gehauen. Ganz anders sah das beim Nachbarort Villeneuve-lès-Avignon aus.

Genau wie Avignon war auch dieser Ort nur etwa zehn Minuten mit dem Fahrrad von unserem perfekten kleinen Zuhause auf Zeit entfernt. Anfangs hatten wir noch kurz darüber nachgedacht, ob es sich überhaupt gelohnt hatte, die Fahrräder mitzunehmen. Inzwischen war allerdings völlig klar: Das war eine hervorragende Entscheidung.

Die Provence ist unglaublich fahrradfreundlich und ermöglicht es uns, deutlich weiter außerhalb der touristischen Hotspots zu übernachten.

Nachdem wir unsere Fahrräder sicher an einem Fahrradständer angeschlossen hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Unser einziges Ziel waren ein paar beeindruckende Kirchtürme, die wir in der Ferne über den Dächern entdeckt hatten.

Schon nach kurzer Zeit war klar, dass Villeneuve-lès-Avignon alle Zutaten für ein weiteres perfektes französisches Dorf mitbringt: verwinkelte kleine Gassen, wunderschön dekorierte Geschäfte, viel Grün und alte Bäume, beeindruckende Architektur und eine Lage am Hang, teilweise umgeben von historischen Stadtmauern.

Dazu kommen unzählige kleine Plätze mit Cafés, von denen jedes einladender wirkte als das vorherige.

Wir folgten unserem bewährten Erfolgsrezept:

Einfach loslaufen und versuchen, sich zu verlaufen.

Wie so oft funktionierte das hervorragend.

Wir genossen einen der besten Kaffees seit langer Zeit und die Boulangerie La Magie des Pains erfüllte sämtliche Gebäck-Wünsche, die wir hatten.

Für insgesamt 9 Euro konnten wir außerdem den Tour Philippe-le-Bel besichtigen und wurden mit einem fantastischen 360°-Blick über Villeneuve-lès-Avignon und das benachbarte Avignon belohnt.

Mit vielen schönen neuen Erinnerungen im Gepäck radelten wir anschließend zurück zu unserem Zuhause auf Zeit und sprangen direkt in den Pool.

Bei 36°C im Schatten war das auch dringend nötig.