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Berühmter Brunnen in Aix-en-Provence
🇫🇷 Frankreich🌄 On the road🚐 Van life

FR26.13 Aix-en-Provence

18. Juni 2026Von Stefan
Zurück zu allen GeschichtenLesezeit ~3 Minuten

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht neben dem alten Aquädukt machten wir uns schließlich auf den Weg nach Aix-en-Provence. Da es sich diesmal um eine größere Stadt handelte, blieb uns praktisch nichts anderes übrig, als wieder einen richtigen Campingplatz anzusteuern. Natürlich entschieden wir uns für einen mit Pool und guter Anbindung an die Innenstadt.

Inzwischen hatten wir uns ziemlich daran gewöhnt, durch kleine Dörfer mit nur wenigen Touristen zu schlendern. Entsprechend fühlte es sich etwas seltsam an, wieder in einer richtigen Stadt anzukommen.

Schon nach kurzer Zeit verstanden wir allerdings, warum Aix-en-Provence so oft empfohlen wird.

Die Stadt hat einfach eine fantastische Atmosphäre.

Breite Boulevards mit alten Bäumen, wunderschöne Plätze, unzählige Cafés und Märkte an jeder Ecke verleihen dem Ort eine unglaublich lebendige Stimmung. Überall saßen Menschen draußen, tranken Kaffee, schlenderten über die Märkte oder beobachteten einfach das Treiben um sich herum.

Natürlich machten wir das, was wir am besten können: durch die Straßen laufen und uns absichtlich verlaufen.

Wenn eine Straße interessant aussah, gingen wir hinein. Wenn ein Platz einladend wirkte, blieben wir eine Weile sitzen. Und sobald irgendwo ein Markt auftauchte, verbrachten wir dort grundsätzlich deutlich mehr Zeit als ursprünglich geplant.

Vor allem die Märkte waren fantastisch. Frisches Obst und Gemüse, lokale Spezialitäten, Kleidung, Kunst und allerlei Dinge, die eigentlich niemand braucht, aber trotzdem unbedingt haben möchte – gefühlt nahmen sie kein Ende.

Die Stadt wirkt außerdem unglaublich international und jung. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Auswahl an Restaurants wider.

Apropos Essen … natürlich mussten wir uns auch kulinarisch etwas gönnen und Kathrin hatte schnell einige sehr verlockende Optionen gefunden. Am Ende entschieden wir uns für asiatische Küche und die Dim Sum waren einfach himmlisch!

Eine Sache wurde im Laufe des Tages allerdings immer offensichtlicher:

Aix-en-Provence ist voll.

Sehr voll.

Zeitweise hatte man das Gefühl, halb Südfrankreich – und ein guter Teil des Rests der Welt – würde gleichzeitig durch dieselben Straßen laufen.

Trotzdem schafft die Stadt es irgendwie, selbst mit den Menschenmassen angenehm zu bleiben. Es gibt genügend Platz, genügend Cafés und genügend kleine Seitenstraßen, um den größten Besucherströmen aus dem Weg zu gehen, wenn es einem doch einmal zu viel wird.

Als wir am Abend wieder bei Wilma ankamen, waren wir müde, glücklich und hatten den Tag in vollen Zügen genossen.

Aix-en-Provence hat vielleicht nicht den ruhigen Charme der kleinen Dörfer, in die wir uns in den vergangenen Wochen verliebt haben, dafür aber seinen ganz eigenen Reiz.

Einen Besuch können wir auf jeden Fall empfehlen!