
FR26.18 Bargemon
Leider gehen auch die schönsten Dinge irgendwann zu Ende und so hieß es auch für uns Abschied nehmen vom wunderschönen Lac de Sainte-Croix. Die gute Nachricht war allerdings: In der Provence gab es noch jede Menge zu entdecken und wir beschlossen, endlich herauszufinden, was es mit dem ganzen Trubel um Nizza eigentlich auf sich hat.
Da Nizza eine größere Stadt ist, bedeutete das allerdings auch, dass wir wieder einen Campingplatz buchen mussten. Unsere Recherche zeigte schnell, dass die meisten Plätze etwas außerhalb liegen, sodass tägliches Pendeln unvermeidbar war. Also beschlossen wir, Nizza an einem Wochenende zu besuchen und die Tage davor lieber noch einmal auf dem Land zu verbringen oder ein weiteres kleines, hübsches Dorf zu erkunden.
Dieses Dorf hieß Bargemon.
Zu unserer Freude gab es dort großzügige offizielle Stellplätze für Camper, gerade einmal fünf Gehminuten vom Ortskern entfernt. Direkt daneben trafen sich die Einheimischen jeden Abend zu einer Partie Boule und große Bäume spendeten angenehmen Schatten.
Das Dorf selbst liegt hoch oben in einer hügeligen Landschaft und bietet fantastische Ausblicke über das Tal. Außerdem gibt es noch Reste der alten Stadtmauer und einige Türme zu entdecken. Was uns sofort auffiel, war das viele Wasser. Überall gab es Brunnen und kleine Wasserläufe und viele der Brunnen wurden von den Einwohnern noch ganz selbstverständlich genutzt, zum Beispiel zum Gießen ihrer Pflanzen.
Der Ortskern selbst ist winzig und genau das macht seinen besonderen Charme aus. Und wieder einmal hatten wir perfektes Timing, denn ausgerechnet an diesem Tag fand auch noch der Wochenmarkt statt.
Wir verbrachten ein paar wunderschöne Tage damit, durch die Gassen zu schlendern, das eine oder andere Getränk zu genießen und einfach die Atmosphäre aufzusaugen, bis es schließlich Zeit wurde, weiter nach Nizza zu fahren.
Allerdings nicht, ohne unterwegs noch einen kleinen Zwischenstopp einzulegen.
Denn da wartete schon das nächste absolute Highlight auf uns.
